The Mortal Instruments Part 2

Endlich habe ich das letzte Buch in der Mortal Instruments Reihe fertig gelesen, somit ist es Zeit für ein Review darüber. Da ich keine separaten Reviews für City of Fallen Angels und City of lost Souls schreiben möchte, kriegen die beiden Bücher hier einen kurzen Absatz. Da Cassandra Clare nach der ursprünglichen Trilogie der Mortal Instruments nicht aufhören wollte, haben wir noch drei weitere Bücher über Clary, Jace und co. bekommen. Und nachdem ich nun das letzte Buch gelesen habe bin ich wirklich froh darüber. Wie immer schafft es Clare eine wahnsinnig vielseitige und komplexe Welt zu erschaffen und zu erweitern. In diesen drei Büchern entwickeln sich Simon, Isabelle, Alec und Magnus sehr stark weiter. Clary und Jace stehen zwar immer noch im Mittelpunkt, aber auch die anderen Charaktere werden nun wichtiger.

 

!!! ACCHTUNG SPOILER !!! Falls ihr die Bücher noch nicht gelesen habt, und euch nicht Spoilern wollt, lest hier nicht weiter.

 

Cassandra_Clare_City_of_Fallen_Angels_book_coverCity of Fallen Angels

Das Buch setzt nach den Geschehnissen von City of Glass an. Der Krieg mit Valentine ist vorbei, alle sind wieder heil von Alicante zurückgekehrt. Simon lernt, damit umzugehen, dass er ein Vampir ist und nähert sich Izzy an. Clary und Jace sind endlich ein Paar, nachdem sie wissen, dass sie keine Geschwister sind. Jocelyn und Luke sind glücklich und verlobt. Und auch Alec und Magnus verbringen viel Zeit zusammen. Doch natürlich geschehen einige Dinge, die diese neu gewonnene Idylle zunichtemachen. Das Buch endet damit, dass klar wird, dass der Dämon Lillith, Jace seit der Rückkehr von Alicante versuch zu beeinflussen. Letztendlich schafft sie es, ihn zu kontrollieren. Mit Jace Hilfe ist Lillith in der Lage, Sebastian wieder zum Leben zu erwecken. In einem brutalen Endkampf mit Lillith schafft es Simon den Dämon zu töten. Jace und Sebastian sind jedoch verschwunden. City of Fallen Angels ist ein Buch, das zuerst aufzeigt, wo jeder Charakter steht und nur langsam den Plot für die nächsten beiden Bücher aufbaut. Es war das Buch aus der Reihe, das mir am wenigsten gefallen hat, es passiert einfach nicht viel.

 

COLS_coverCity of lost Souls

In diesem Buch hat es Sebastian endlich geschafft, Jace ist sein Gefangener und Clary eilt ihm natürlich zur Hilfe. Jedoch ist dann auch Clary Sebastians Gefangene. Natürlich können sie sich befreien und mithilfe von himmlischem Feuer, kann Jace von dem Einfluss von Sebastian gelöst werden. Doch Sebastian ist einstweilen dabei, Shadowhunters in seine dunklen Krieger zu verwandeln. Jace und Clary sind zwar mit ihren liebsten vereint, Sebastian scheint aber Krieg gegen die Shadowhunter führen zu wollen. Dieses Buch war schon besser als sein Vorgänger. Man erfährt mehr über Valentine und Sebastian. Dieser wird wirklich immer gruseliger. Alles in allem mochte ich das Buch, wollte aber einfach nur City of heavenly Fire lesen, das alles schon auf ein bombastisches Ende hindeutet.

 

COHF_coverCity of heavenly Fire

Sebastian hat sich zum Ziel gesetzt, die Welt in Schmerz und Blut untergehen zu lassen. Dass können die Shadowhunter natürlich nicht zulassen, doch haben sie keine Ahnung, wie sie ihn aufhalten können. Dank Lilliths Blut ist er so gut wie unzerstörbar. Das Buch beginnt mit einem ungewöhnlich langen Prolog, indem viele neue Charaktere vorgestellt werden. Das Los Angeles Institut wird von Sebastian angegriffen, die Blackthorn Kinder mitsamt Emma Carstairs können sich jedoch rechtzeitig nach Alicante retten. Diese Kids werden in der nächsten Buchreihe von Cassandra Clare von Bedeutung sein, The Dark Artifices wird 2015 erscheinen. Die Übergänge zu dieser neuen Trilogie arbeitet Clare geschickt in das letzte Buch der Mortal Instruments ein. Jetzt werde ich auch diese drei Bücher lesen wollen. Wie immer hat die Clave keinen blassen Schimmer, wie gefährlich Sebastian wirklich ist, so lassen sie Luke, Jocelyn, Magnus und Raphael geradewegs in die Fänge des bösen laufen. Clary, Jace, Simon, Isabelle und Alec sind natürlich aufgebracht und reisen in eine Dämonendimension, um ihre liebsten zu retten und Sebastian das Handwerk zu legen. In dieser Dimension passiert so einige, Clary und Jace haben das erste Mal Sex, Jace hat vorsichtshalber natürlich ein Kondom mit in die Dimension genommen. Simon und Izzy kommen sich näher, Izzys Nahtoderfahrung hilft dabei erheblich. Alec lässt seine wahren Gefühle über Magnus und seinen Vater durchblicken, Simon hat mal wieder keinen Tropfen Blut mit und Jace rennt wie immer blindlings in eine offensichtliche Falle.

Der große Endkampf mit Sebastian ist auf jeden Fall ein Highlight. Natürlich ist klar, dass Clary diejenige sein muss, die ihn töten muss, doch Clare hat noch einige Asse im Ärmel, um das Ende nicht vorhersehbar wirken zu lassen, es aber dennoch natürlich zu gestalten. Nachdem Sebastian tot ist, sitzen Clary und die anderen in der Dämondimension fest. Endlich muss Magnus eröffnen, welcher Dämon sein Vater ist, um diesen zu Hilfe zu rufen. Letztendlich will dieser Magnus Unsterblichkeit, was Magnus töten würde. Zuerst dachte ich, Clary würde hierfür irgendeine sehr mächtige Rune finden, um Magnus zu retten, so hätten er und Alec auch das Problem der Unsterblichkeit gelöst. Doch so einfach macht es uns Clare nicht. Simon meldet sich als Tribut, ich mein er meldet sich freiwillig, seine Unsterblichkeit aufzugeben. Der Dämon gibt Simon schließlich seine Sterblichkeit wieder, nimmt ihm jedoch alle Erinnerungen an die Welt der Shadowhunters. Das war für mich definitiv der emotionalste Moment in den ganzen sechs Büchern der Mortal Instruments. Abgesehen davon gab es aber keine wirklich dramatischen Passagen in dem letzten Buch. Es sterben zwar einige Personen aber keine wirklich wichtigen und besonders emotional waren diese Tode auch nicht. Anders als bei anderen YA-Serien, wo durchaus geliebte Charaktere sterben, ist das hier nicht der Fall. Und dafür bin ich Cassandra Clare dankbar, denn endlich hat eine Buchserie mal ein glückliches Ende, ohne bitteren Nachgeschmack. Denn dafür sorgt in City of heavenly Fire der Epilog, der einfach wundervoll ist und der ganzen Geschichte das Ende gibt, dass Clary, Jace, Alec, Magnus, Isabelle, Simon und wir Leser verdient haben.

City of heavenliy Fire ist mit Abstand mein liebstes Buch aus all den sechs Mortal Instrument Büchern. Es ist ebenso das witzigste Buch, das Cassandra Clare geschrieben hat. Die Dialoge sind großartig und all die Ironie, die sich langsam einschleicht ist genial. Schade war jedoch, dass es einige große Spoiler in diesem Buch gibt, im Bezug auf The Infernal Devices. Hätte ich das gewusst, hätte ich wohl zuerst The Infernal Devices gelesen, tja zu spät, lesen werde ich sie trotzdem. Clare schafft es, einen Bogen zu spannen zu den anderen Büchern, sie nimmt fast alle losen Enden auf und spinnt sie zu einem fulminanten Ende zusammen. Auch die Etablierung der Blackthornes und Emma Carstairs gelingt ihr gut, denn trotz des Happy Ends ist klar, dass es noch einige Konflikte zwischen den Blackthornes, den Feen und der Clave geben wird. Falls ihr also noch am Überlegen seid, ob ihr die Mortal Instruments lesen wollt, tut es. Ihr könnt eintauchen in eine unglaubliche Welt voll von Magie und Fantasie, die euch nicht mehr los lassen wird.

 

Readable ♥♥♥♥♥

Loveable ♥♥♥♥♥

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One Comment on “The Mortal Instruments Part 2”

  1. […] The Mortal Instruments is one of my favorite fantasy book series even when I needed some time to appreciate these books. After 5 books I had really great expectations for the last installment in this series and Cassandra Clare excelled all these expectations. Her last book is my favorite book in this series. I loved the characters, the plot, the dialog and all the twists. I did not see the ending coming and it was perfect. Also the introduction of the younger Shadow Hunters, which will play a key role in her next spin off series, was a good idea. I definitely want to re-read City of heavenly fire in 2015. You can find my review to this book here. […]

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